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Reportage von dem spanischen Sender Televisión Española über den Berlin Berliner Immobiliensektor

11. Oktober 2013 -

Interview mit Elena Noman,  Geschäftsführender Gesellschafter von BRICKBeRLIN GbR

Die Fernsehreportage wurde am 26. Juni 2001 in den Abendnachrichten ausgestrahlt. Für das Team von BRICKBeRLIN war das wegen zwei Gründen ein Anlass zur Freude:

- zum einen, weil dies eine Realität widerspiegelt, die wir schon lange prognostiziert hatten: Berlin ist eine sehr gute Wahl für Anleger.

- zum anderen, weil das spanische Fernsehen BRICKBeRLIN als Gesprächspartner ausgewählt hat und sich darin eine gewisse Anerkennung zeigt, so dass wir uns dadurch in ganz Spanien bekannt machen konnten.

Die Reportage des spanischen Fernsehsenders bekräftigt unter anderem, dass „einige deutsche Städte einen Boom erleben, der von einigen Experten mit dem der spanischen Immobilienblase vor einigen Jahren verglichen wird“ und dass „...Berlin preislich gesehen vergleichbar ist mit der Provinz, obwohl es sich um eine der wichtigsten Hauptstädte Deutschlands handelt“.

Eine wunderbare Nachricht für jeden Investor, da sich die Möglichkeit bietet, eine Preissteigerung in seiner ersten Phase zu erkennen.

Im folgenden ist eine Entwicklung aufgeführt, die ganz gut veranschaulicht, was der Boom in Spanien bedeutet hat. Laut dem spanischen Ministerium für Wohnungswesen war die durchschnittliche Preisentwicklung in Spanien in €/m2 wie folgt:

  • Jahr 1995: 693,-€/m2
  • Jahr 1996: 694,-€/m2
  • Jahr 1997: 703,-€/m2
  • Jahr 1998: 757,-€/m2
  • Jahr 1999: 829,-€/m2
  • Jahr 2000: 893,-€/m2
  • Jahr 2001: 993,-€/m2
  • Jahr 2002: 1.165,-€/m2
  • Jahr 2003: 1.380,-€/m2
  • Jahr 2004: 1.618,-€/m2
  • Jahr 2005: 1.824,-€/m2
  • Jahr 2006: 1.991,-€/m2
  • Jahr 2007: 2.086,-€/m2
  • Jahr 2008: 2.019,-€/m2
  • Jahr 2009: 1.892,-€/m2

Laut diesen Daten haben sich die Immobilienpreise in Spanien zwischen 1995 und 2007 verdreifacht. Dabei muss berücksichtigt werden, dass diese Angaben nur die Durchschnittswerte darstellen und die Preissteigerung in den großen Städten (Madrid, Barcelona, etc.) sogar noch größer war.

Das heißt, wer in Spanien zwischen 93 und 95 eine Wohnung gekauft hat, konnte nach zehn Jahren mit einer Aufwertung von mehr als 250 % rechnen. Das bedeutet während zehn Jahren eine Erhöhung von jährlich zehn Prozent. Sehr wenige Investitionen können einen solchen brillanten und nachhaltigen Werdegang innerhalb einer ganzen Dekade aufweisen.

Wir von BRICKBeRLIN glauben, dass die Entwicklung der Preise in Berlin moderater ausfallen, und nicht die Höhe des spanischen Booms erreichen wird. Wir sind der Meinung, dass die Erfahrungen auf den Immobilienmärkten der anderen Länder der deutschen Verwaltung behilflich sein werden, die nötigen Maßnahmen für eine Abschwächung der Preissteigerung auf den Weg zu bringen.

Diese Maßnahmen wurden jedoch noch nicht verabschiedet. Sobald dies geschieht, werden sie einige Jahre brauchen, um einen Effekt zu erzielen, da der Immobiliensektor sehr träge ist.
Nur als Beispiel wird in oben bereits erwähnter Reportage ausgeführt, dass „die Verwaltungen der Stadt damit rechnen, dass ca. 60.000 Wohnungen benötigt würden, um die Preise stabil zu halten...“. Wieviel Zeit braucht es, 60.000 Wohnungen zu konstruieren, die noch nicht einmal projektiert sind? Und sobald sie konstruiert sind, werden sie auch in den zentralen Vierteln liegen, wo die Leute wohnen möchten? Unsere Vermutung lautet, dass die Preise in den nächsten Jahren weiter steigen werden, und dass derjenige, der jetzt investiert eine nennenswerte Aufwertung seines Vermögens in den nächsten acht bis zehn Jahren erzielen wird.

Zum gleichen Schluss kann man auch gelangen, wenn man die Daten und Statistiken folgender Quellen betrachtet:

-Zum einen beschränkt sich das Phänomen der steigenden Preise nicht nur auf Berlin, sondern betrifft auch alle größeren deutschen Städte. Im Einklang mit unseren Berechnungen, die auf den erhobenen Daten von Empirica AG basieren, betrug der durchschnittliche Preisanstieg im Laufe des Jahres 2012 in Euro pro m2 in Wohnungen mit 60 – 80 m2 in den 20 größten deutschen Städten 5,14 %. Das heißt, dass Berlin Schritt hält mit mit dem Preisanstieg, der sich auf dem ganzen deutschen Territorium abzeichnet, und diesen sogar leicht übersteigt.


-Zum anderen sind die durchschnittlichen Preise in den fünft größten Städten Deutschlands um 28,5 % höher als die Preise in Berlin. Vor einem Jahr noch betrug dieser Unterschied 30 %. Die Unterschiede werden kleiner und wird als Trend auch weiter zu beobachten sein. Trotzdem hat Berlin einen langen Weg vor sich, um die Preise mit den wichtigsten Städten des Landes gleichzustellen.

Der Durchbruch in der Preisentwicklung in Berlin kann mit ziemlicher Sicherheit auf das Jahr 2009 festgelegt werden (3,25% Steigerung) mit folgenden weiteren Steigerungen: 2010 (4,70%),en 2011 ( más de 8%) y 2012 (más de 6%). Dieser Anstieg der Preise bestätigt was bereits durch andere Informationsquellen abgeleitet werden kann: In Berlin existiert eine wichtige Fehlanpassung zwischen dem Angebot (gering) und Nachfrage (steigend). Die Preise werden weiterhin einige Jahre steigen bis sich dieser Unterschied wieder einpendeln wird.

Es ist nicht schwierig zu verstehen: Berlin ist eine schöne und angenehme Stadt (zieht immer mehr Turisten und Besucher an) und ist außerdem noch die wohlhabendste Hauptstadt Deutschlands und Sitz der deutschen Regierung (was zur Folge hat, dass nicht nur die Verwaltungsorgane angezogen werden, sondern auch die großen deutschen Firmen und multinationalen Konzerne mit Sitz in Deutschland). Das alles bedeutet eine Bildung von Arbeitsplätzen und ein Zulauf von Arbeitern und Fachkräften. Alle diese werden Wohnungen zur Miete oder zum Kauf benötigen, vor allen Dingen in solchen Vierteln und Straßen, die zentral liegen und wo die Menschen gerne wohnen. Aber die Zahl der Wohnungen mit diesen Charakteristiken ist begrenzt und sein Anstieg dieser kann nicht ohne Weiteres improvisiert werden.

 
 
 
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